2018 – ein guter Wein-Jahrgang in Deutschland

Der trockene und heiße Sommer, der zweitwärmste seit 1881, dem Beginn der Temperaturaufzeichnungen, sorgte bundesweit für eine historisch frühe Lese und hat den deutschen Winzern nicht geschadet – im Gegenteil: Die Weinmenge liegt deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Mitte September hatten die meisten Weingüter an Rhein, Main und Neckar den größten Teil ihrer Trauben bereits im Keller. Entgegen vieler Befürchtungen sind die Ergebnisse trotz der Trockenheit sehr gut, teilweise sogar überdurchschnittlich gut. Egal ob rot oder weiß, ob frühe oder späte Rebsorten: es konnten in den deutschen Anbaugebieten kerngesunde, voll ausgereifte und deshalb auch sehr aromatische Trauben vom Stock gelesen werden.

Weintrauben aus dem Jahrgang 2018

Das Fazit fällt also sehr positiv aus. Mengenmäßig können die deutschen Winzer vollumfänglich zufrieden sein mit der Weinernte 2018. Auch qualitativ wird es einen Sprung nach oben geben. Ob die Säuregrade hoch genug sind um knackige und saftige Rieslinge zu vinifizieren wird sich noch zeigen. Mit Sicherheit wird die Zahl der edelsüßen Weine wie Beerenauslesen, Spätlesen und Trockenbeerenauslesen stark steigen. Die Vorzeichen sind positiv, die Erwartungen hoch – jetzt müssen die Weine nur noch in die Flasche.

Schwarze Flasche Lemberger Gin

Lemberger Gin aus Baden Württemberg

Na das hat ja gerade noch gefehlt – ein Lemberger Gin. Kein Scherz, es gibt ihn tatsächlich. Und zwar von den Weingärtnern Stromberg-Zabergäu. Der Gin wurde auf der ProWein vorgestellt. Nun könnte man denken es gibt inzwischen wirklich genug Gins auf dem Markt und der Trend nähert sich langsam dem Ende. Aber die Idee mit dem Lemberger ist gar nicht so schlecht. Und das Besondere: es handelt sich um einen roten Gin! Weiterlesen