Naturkorken als Weinverschluss

Wein & Wissen: Weinverschluss – Naturkorken oder Schraubverschluss?

Es gibt viele unterschiedliche Varianten, eine Weinflasche zu verschließen, der meistgenutzte Weinverschluss weltweit ist aber weiterhin Kork: mehr als 80 Prozent aller Weine die in Flaschen landen, werden mit Naturkorken verschlossen. Da es vereinzelt vorkommt, dass einzelne Flaschen „korken“, also einen unangenehmen Geruchsfehler aufweisen, und weil die Verbreitung der Korkeiche, aus der Naturkork gewonnen wird, rückläufig ist, bemüht sich die Weinindustrie seit Jahren um alternative Verschlüsse. Durchsetzen konnte sich bis heute keine der Alternativen. Schraubverschlüsse, Synthetikkorken, Glasstopfen – alle haben es schwer gegen den Naturkorken. Was sind die Vor- und Nachteile des jeweiligen Weinverschlusses und kann man sagen, dass Weine mit Schraubverschluss minderwertiger Qualität sind?

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Weinflasche mit Etikett

Wein & Wissen: Das kleine ABC der Weinflaschen und Weinetiketten

Wein als wohlschmeckendes Getränk wurde logischerweise lange Zeit vor der Erfindung der Flasche entdeckt. Leider war es so, dass der leckere Rebensaft nicht lange aufbewahrt werden konnte. Erst die Erfindung der Glasflasche im 17. Jahrhundert machte es möglich Wein zu lagern und kontrolliert altern und reifen zu lassen. Viel später ergänzte ein Etikett die Flasche und ermöglichte die Beschreibung des Weins schon vor Öffnung der Weinflasche. Weiterlesen

2018 – ein guter Wein-Jahrgang in Deutschland

Der trockene und heiße Sommer, der zweitwärmste seit 1881, dem Beginn der Temperaturaufzeichnungen, sorgte bundesweit für eine historisch frühe Lese und hat den deutschen Winzern nicht geschadet – im Gegenteil: Die Weinmenge liegt deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Mitte September hatten die meisten Weingüter an Rhein, Main und Neckar den größten Teil ihrer Trauben bereits im Keller. Entgegen vieler Befürchtungen sind die Ergebnisse trotz der Trockenheit sehr gut, teilweise sogar überdurchschnittlich gut. Egal ob rot oder weiß, ob frühe oder späte Rebsorten: es konnten in den deutschen Anbaugebieten kerngesunde, voll ausgereifte und deshalb auch sehr aromatische Trauben vom Stock gelesen werden.

Weintrauben aus dem Jahrgang 2018

Das Fazit fällt also sehr positiv aus. Mengenmäßig können die deutschen Winzer vollumfänglich zufrieden sein mit der Weinernte 2018. Auch qualitativ wird es einen Sprung nach oben geben. Ob die Säuregrade hoch genug sind um knackige und saftige Rieslinge zu vinifizieren wird sich noch zeigen. Mit Sicherheit wird die Zahl der edelsüßen Weine wie Beerenauslesen, Spätlesen und Trockenbeerenauslesen stark steigen. Die Vorzeichen sind positiv, die Erwartungen hoch – jetzt müssen die Weine nur noch in die Flasche.

Schwarze Flasche Lemberger Gin

Lemberger Gin aus Baden Württemberg

Na das hat ja gerade noch gefehlt – ein Lemberger Gin. Kein Scherz, es gibt ihn tatsächlich. Und zwar von den Weingärtnern Stromberg-Zabergäu. Der Gin wurde auf der ProWein vorgestellt. Nun könnte man denken es gibt inzwischen wirklich genug Gins auf dem Markt und der Trend nähert sich langsam dem Ende. Aber die Idee mit dem Lemberger ist gar nicht so schlecht. Und das Besondere: es handelt sich um einen roten Gin! Weiterlesen