Weinlese in Italien früher als in den letzten Jahren

Denken wir an Wein, dann denken wir unweigerlich an Italien. Das stiefelförmige Land im Süden Europas hat eine zentrale Bedeutung für den Weinbau in ganz Europa. Einige der besten Weine kommen von hier. Aus der Welt des Weins ist die Apenninhalbinsel einfach nicht wegzudenken. Wir sind schon jetzt gespannt auf den neuen Jahrgang dessen Lese in diesem Jahr früher losging und zur Zeit in vollem Gange ist.

Wegen der warmen Witterung sind die Trauben schneller gereift und die Weinlese begann in diesem Jahr bereits im August, schrieb der Landwirtschaftsverband Coldiretti auf Twitter. Experten gehen landesweit von fünf bis zehn Prozent weniger bei der Wein-Produktion im Vergleich zum Vorjahr aus. Neben der großen Hitze in den Sommermonaten hatte es in Norditalien zuletzt auch regelmäßig starke Regenunwetter gegeben.

In diesem Jahr werden vermutlich zwischen 44 und 47 Millionen Hektoliter in den Fässern und Flaschen abgefüllt. Damit gehört Italien auch in diesem Jahr zu den drei großen Erzeugerländern neben Frankreich und Spanien. Die Weinlese in Italien startet traditionell mit den Rebsorten Pinot und Chardonnay. Bleibt abzuwarten wie die Qualität der italienischen Weine, deren Etikett die Jahreszahl 2021 zieren wird, ausfällt – ob die Korken also knallen oder nicht?

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